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Wie erziehe ich meine Katze richtig?

Wenn Sie sich zum ersten mal eine Katze anschaffen, stehen Sie vor vielen Herausforderungen. Welche das sind und wie Sie damit umgehen, erfahren Sie in diesem Leitfande.
Bevor man mit der Erziehung beginnen kann, sollte man sich der Körpersprache der Katze bewusst werden.
Hält die Katze zum Beispiel Blickkontakt, macht sie das als Drohung oder Vermeidung von Konflikten. Geweitete Pupillen signalisieren Erregung, verengte eine offensive Haltung. Weit geöffnete Lider und gespitzte Ohren zeigen, dass die Katze aufmerksam, halbgeschlossene Lider und nach außen gedrehte Ohren, dass sie entspannt ist. Gespitzte und nach hinten gedrehte Ohren bedeuten Aggression, Zuckende Ohren Nervosität. Ein nach unten gerichteter Schwanz bedeutet Entspannung, richtet er sich auf, so signalisiert die Katze Interesse. Ein aufgeplusterter Schwanz meint gesenkt Furcht und aufgerichtet Aggression.

Wenn die Katze neu im Haushalt ist, wird sie anfangs mit der fremden Umgebung wahrscheinlich überfordert sein. Zunächst sollte es nicht zu viel Versteckmöglichkeiten geben, damit sich die Katze mit der Umgebung auseinandersetzt. Natürlich sollte man nicht jede Versteckmöglichkeit beseitigen. Schließt man die Tür, macht es den fremden Raum dazu überschaubar. Veränderungen im Raum sollten nur nach und nach statt finden. Spielen hilft bei der Eingewöhnung am besten. Leben noch andere Tiere im Haushalt, muss man diese zunächst separieren und langsam, unter Aufsicht aneinander gewöhnen.

Hat die Katze das neue Revier erstmal akzeptiert, kann es passieren, dass die Katze viel markiert. Für Katzen ist das Markieren des Reviers ein völlig normales Verhalten, um mit anderen Katzen zu kommunizieren. Auch Aufregung kann jedoch ein Grund dafür sein. Beim Reviermarkieren sollte man der Katze eine Konfrontation oder die Sicht zu den Nachbarskatzen ermöglichen. Ist Aufregung der Grund, sollte man das mit dem Tierarzt abklären und zukünftig Stresssituationen vermeiden. Wenn man die Möglichkeit hat, Katzen Freigang zu bieten, sollte man das tun. Drinnen brauchen sie ausreichend Versteck- und Spielmöglichkeiten und einen Kratzbaum. Katzen kann man zwar alleine halten, sie haben aber gerne Gesellschaft von Artgenossen. Bei der Entscheidung, ob man die Katze zum Freigänger oder zur Hauskatze erzieht, sollte davon abhängen, wo man wohnt und wie viel Verkehr dort ist. Freigänger bleiben immer unabhängiger als Hauskatzen.

Katzen sollten mindestens zweimal täglich gefüttert werden. Die Ernährung sollte abwechslungsreich und ausgewogen sein. Eine vegetarische Ernährung ist ungeeignet. Steht der erste Tierarzttermin an, sind viele Tiere aufgeregt. Um der Katze Stress zu ersparen, kann man bereits vorher üben, die Katze an Augen-, Nasen-, Ohrenpartien und Pfoten anzufassen und dies
mit Streicheleinheiten und beruhigendem Zureden verbinden. Manche Katzen reagieren aggressiv. Hat man es mit einer aggressiven Katze zu tun, darf man diese niemals bestrafen. Auch wenn die Katze droht, kratzt, beißt oder sogar offensiv angreift, darf nichts über ein lautes und energisches „Nein!“ hinausgehen. In diesem Fall sollte man versuchen mit viel Geduld das Vertrauen der Katze zu gewinnen. Auch mit einem Clickertraining für Katzen lassen sich bestimmte Verhaltensweisen abstellen oder fördern.

Die Katzenerziehung erfordert viel:
Sie müssen Ihre Katze verstehen lernen, sie eingewöhnen, ihr eine artgerechte Haltung bieten und auch mit unangenehmen Situationen zurecht kommen. Das bildet die Grundlage einer guten Katzenerziehung.

Interessante Ratgeber zum Thema Katzenerziehung


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